Pflanzliche Therapie bei Wechselbeschwerden
- Thomas Dieringer
- 16. Sept. 2024
- 1 Min. Lesezeit
Mehr als 1 Million Österreicherinnen befinden sich im Alter zwischen 45 und 60 und somit in jener Lebensphase in der die Wechseljahre ein Thema werden - mit teils ernsten Folgen für die Lebensqualität.
Zu den häufigsten Problemen gehören Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Stimmungsschwankungen oder sogar Depressionen.
Die gute Nachricht: mittlerweile gibt es zahlreiche (pflanzliche) Mittel, um effektiv gegenzusteuern.

Die bekanntesten und am besten untersuchten Pflanzenstoffe sind die sogenannten Isoflavone (zB aus Rotklee oder Soja). Sie stabilisieren den während dem Wechseljahren sinkenden Hormonspiegel auf natürliche Art und Weise, ohne selbst Hormone zu sein. Sie eigenen sich sowohl bei Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen oder Nervosität. Bei starkem (nächtlichem) Schwitzen ist darüber hinaus der Salbei sinnvoll, der schon seit Jahrhunderten zur Schweißregulierung eingesetzt wird. Er wirkt einerseits auf die Schweißdrüsen selbst und andererseits auf das Temperaturzentrum im Hirn und sorgt so gleich zweifach für Linderung bei Nachtschweiß.
Für eine nachhaltige Verbesserung der Symptome ist eine Einnahme von drei Monaten empfehlenswert, sodass sich die pflanzlichen Wirkstoffe im Körper anreichern können.

Sind die Wechselbeschwerden eher seelischer Natur (Verstimmung, depressive Phasen) kann darüber hinaus Johanniskraut helfen. Diese traditionelle Heilpflanze wirkt sich positiv auf den Gemütszustand aus, indem es den Serotonin-Spiegel (= Glückshormon) auf natürliche Weise reguliert.
In jedem Fall gilt: die oben genannten Pflanzen sollten kurmäßig und in ausreichend hoher Dosis eingenommen werden, um einen spürbaren Effekt zu erzielen.
Weitere Auskünfte gibt Ihnen Frau DDr. Bettina Wendel im Medicent Baden!
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